beraterslang.de reportet ein Achievement:
Seinen 100. Follower auf Twitter!
Unser Twitter-Account (beraterslang_de) begrüßt als 100. Follower das socialwhatblog.
Happy Following! Und folgt uns auch schön!
Donnerstag, 15. April 2010
Dienstag, 13. April 2010
erklärt: "Sponsor". Kommentier das auf http://beraterslang.de.
Definition
- Gibt der IT-Abteilung das Geld für die Projekte, die Du dann abarbeitest.
- Hat bei uns nichts mit Schenken oder Kunstförderung zu tun.
Beispiel
- Projektleiter zu einem Team-Mitglied:"Walze, sag mal, was hast Du denn die ganze letzte Woche gemacht? Dafür haben wir keinen Sponsor!"
- Berater zu Kollegen: "Komme gerade von XY. Er wird jetzt offiziell Sponsor für die CRM-Integration."
Hintergrund
- Kommt aus dem Lateinischen. Eigentlich "Bürge".
Bemerkungen
- In Russland bezeichnet man mit "Sponsor" das schnell vor Dir voranfahrende Auto, was zuerst in die Radarfalle fährt und Dir Zeit gibt, rechtzeitig zu bremsen. Somit Dein Tempo sponsort. :-)
Links
- Peter Thomas beleuchtet das hierarchische Denken hinter dem Konzept von "Business Sponsorship" und die Probleme, die das mit sich bringt.
Partnership approach ist sicher besser.
----------------------------------------
Samstag, 10. April 2010
Sprüche@Beraterslang.de
"Überzeugungen sind was für die Leute an der Seitenaus-Linie."
Schöner Beraterslang aus dem Film A Beautiful Mind.
Schöner Beraterslang aus dem Film A Beautiful Mind.
erklärt: Delta abholen, sein. Kommentare: Herzlich willkommen!
Definition
- Sich während eines Meetings die fehlenden Informationen zu einem IT-bezogenen Problem besorgen.
Beispiel
- "Der Jochen soll zum Regelmeeting kommen. Dort kann er sich dann sein Delta zum Thema Reportinganforderungen abholen!"
- Wenn mit einem Kunden über einen vermeintlich eher ahnungslosen Kollegen aus der anderen Abteilung gesprochen wird: "Dann soll er sich eben mal sein Delta abholen oder sich aufgleisen lassen"! [beiderseitiges Nicken]
Hintergrund
- Kommt aus der Mathematik: d = "Differenz" oder allgemeiner "Unterschied von einem Zustand zum anderen".
Bemerkungen
- Der IT-Berater (und auch der IT-Spezialist) tut gerne mal so, als könne er IT-Wissen quantifizieren und Lücken genau definieren. Dabei definiert der eingefleischte IT-Fachmann sein eigenes Wissen als 100%. Die anderen, die nicht genau das Wissen haben, was er sich erarbeitet hat, müssen sich eben "ihr Delta abholen".
Links
----------------------------------------
Freitag, 9. April 2010
erklärt "feature function fucking". Edits und Kommentare werden gerne entgegengenommen.
Definition
- Auch bekannt als "Feature Fucking". Bedeutet, dass jemand, der Technologie verkaufen will, den Kunden mit Features und Funktionen zuballert.
- Abkürzung "FFF"
Beispiel
- Ein Berater, der Vertrieb macht, zum anderen: "Kollege Walze hat ja wieder übelstes FFF betrieben - das fanden die Kunden gar nicht witzig."
Hintergrund
- IT und Software wurden früher von Tech-Leuten an andere Tech-Leute verkauft. Aus dieser Zeit kommt das FFF. Danach verkauften Tech-Leute an Manager und heute verkaufen Sales-Leute an Manager. Da kommt FFF immer weniger an.
- Der Begriff ist etwas strittig. Gerade die Leute, die viel und gerne FFF betreiben, werden es meistens abstreiten, wenn sie darauf angesprochen werden.
Bemerkungen
- Das Verfahren kommt bei IT-Leuten des Kunden erfahrungsgemäß gut an, bei den Leuten, die das Geld freigeben, eher nicht so.
Ist daher nicht immer gangbar.
-----------------------------------------
Kommentier und ergänz das:
Donnerstag, 8. April 2010
verkündet das Wort des Monats April: Mehrwert
Definition
- Etwas, das zusätzlich zum sowieso schon gebotenen Package oder Bundle den Wert treibt.
- Übersetzung von added value.
Beispiel
- Im Beraterslang geübter Kunde, der sich nicht für ein Angebot entscheiden will: "Wir müssen überlegen, wo hier der Mehrwert liegt."
- Verzweifelter Berater vor einer Presales-Veranstaltung: "Wie kommunizieren wir denn den Mehrwert?"
Hintergrund
- Früher hieß es "Wert". So gegen 1995 kam dann das Upgrade auf "Mehrwert". Mal sehen, was das nächste Upgrade ist.
Bemerkungen
- Nicht zu verwechseln mit dem Mehrwert-Konzept von Marx. Unbedingt den Anschein vermeiden, dass man das "Kapital" gelesen hätte. Career-Killer!
-----------------------------------------
Kommentier und ergänz das:
erklärt: Kein Thema sein. http://beraterslang.wikispaces.com/kein+thema+sein
Definition
- Keine Bedeutung haben.
- Nicht auf der Tagesordnung stehen.
- Kein Problem sein.
- Wird gemacht / Bestätigung / confirm / acknowledge / roger
Beispiel
- Projektleiter zum Junior: "Schlau Dich die nächsten Wochen mal über XY auf!" Junior: "Kein Thema!"
- Bankkunde zum Berater: "Die Implementierung eines Basel-II-konformen Risikomanagement ist bei uns im Hause kein Thema." Berater: "Ahaa?"
- Berater auf Verkaufspfaden zum Kunden: "Wie siehts denn aus mit XY?" Möglicher Kunde: "Ist kein Thema hier!"
- Berater zu anderem Berater:"Was, Du hast noch keine individuellen Ziele mit der Geschäftsleitung vereinbart?" Anderer Berater:"Nee, das war bisher kein Thema für mich."
Bemerkungen
- "Kein Thema sein" kann je nach Kontext positiv oder negativ gemeint sein. Die Kurzform "Kein Thema!" bedeutet meistens Bestätigung. Wenn davor oder danach weitere Worte angeordnet sind, wird es problematisch.
- "Nicht Thema sein" ist dagegen eine andere Sache und hat mit der Agenda zu tun.
Kommentier und ergänz das:
Abonnieren
Posts (Atom)
